Prof. Dr. Klaus Sessar- Vita

Geboren 1937; verheiratet mit Dr. Ellen Sessar-Karpp. Tochter Julia und Sohn Björn.
   
1958 - 1963 Rechtsstudium in München und Freiburg/Breisgau, Erstes juristisches Staatsexamen 1963
1963 - 1967 Referendariat im OLG-Bezirk Karlsruhe und Berlin, Zweites juristisches Staatsexamen 1967
1967 - 1970 Wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg im Referat "Frankreich und frankophones Afrika"
1970 - 1972 Forschungsaufenthalt am Département de Criminologie der Université de Montréal/Kanada und Studium der Soziologie an der Boston University/USA, mit Abschluss M. A.
1973 Juristische Dissertation "Die Entwicklung der Freiheitsstrafe im Strafrecht Frankreichs" an der Universität Freiburg
1973 - 1982 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der "Forschungsgruppe Kriminologie" am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht
1981 Kriminologische Habilitation "Rechtliche und soziale Bedingungen einer Definition der Tötungskriminalität" an der Universität Freiburg; Venia legendi für Kriminologie, Kriminalpolitik, Jugendstrafrecht und Strafvollzugsrecht
1981 - 1982 Lehrstuhlvertreter für Kriminologie am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Hamburg; Ruf an die Universität Mannheim, abgelehnt; Ruf auf den Lehrstuhl für Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzugsrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Hamburg, Ernennung zum Professor und Geschäftsführenden Direktor des "Seminars für Jugendrecht und Jugendhilfe" (später umbenannt in "Abteilung Kriminologie" am Institut für Kriminalwissenschaften)
1982 - 2002 Lehr-, Forschungs- und Prüfungstätigkeit an der Universität Hamburg; seit 1995 stellvertretender Direktor des Aufbau- und Kontaktstudiums Kriminologie (Postgraduiertenstudium)
seit dem 01.10.2002 im Ruhestand
   
Aktivitäten:

Mitgliedschaft in zahlreichen in- und ausländischen kriminologischen Vereinigungen.
Beirat u.a. im Institut für Konfliktforschung Wien,
Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform,
International Journal of Victimology.
Zwanzigjährige Tätigkeit als Anstaltsbeirat in der Sozialtherapeutischen Anstalt Altengamme/Hamburg.
Mitglied in mehreren Untersuchungskommissionen zur Reform der Sozialen Dienste (Kiel), des Strafvollzugs und von Maßnahmen gegen jugendliche Auffälligkeit (Hamburg).
Mehrjähriger Leiter der Regionalgruppe Nord der DVJJ.
Vorstandsvorsitzender der Berliner "Gesellschaft für praxisorientierte Kriminalitätsforschung e. V.".
Mitglied der Sicherheitskonferenz der Stadt Potsdam.

(Mit-)Organisierte Tagungen/Veranstaltungen (Jahr; Geldgeber):

10th International Congress on Criminology in Hamburg (1988, mit Kollegen; DFG, Ministerien, Stadt Hamburg);
Ringvorlesung "Kriminologie" an der Humboldt-Universität Berlin (SS 1990; Thyssen-Stiftung);
Internationale Sommer-Universität "Kriminologie" in Erfurt (1994; VW-Stiftung);
Deutsch-ungarisches Seminar "Sozialer Umbruch und Kriminalität" (1995, mit dem Staatlichen Institut für Kriminologie und Kriminalistik in Budapest; VW-Stiftung);
Internationale Tagung "Kommunale Kriminalitätsprävention" (1997, mit der Staatlichen Universität Sankt Petersburg, in Sankt Petersburg; VW-Stiftung);
Tagung "Herrschaft und Verbrechen" (2005, mit Prof. Peter Wetzels, Universität Hamburg, in Hamburg; Thyssen-Stiftung);
Int. Seminar "Perceptions of crime and insecurity" (2006, mit Prof. Peter Wetzels, Universität Hamburg, im Rahmen des europäischen Projekts "Assessing Deviance, Crime and Prevention in Europe" CRIMPREV; EU).